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Gesundheitstipps



Was man selbst für seine Gesundheit tun kann!



  Naturheilverfahren nach Kneipp


  Die Phytoherapie


  Die Kraft der Kräuter

Als Kind ist man von blühenden Wiesen fasziniert. Fast automatisch entsteht der Wunsch einen richtig schönen Wiesenstrauss mit nach Hause nehmen zu können. Gerade an Muttertag finden sich Blumen aus der freien Natur gerne wieder auf einem Tisch wieder. Jede Mutter freut sich über einen selbst gepflückten Strauss und stellt in gerne auf den Tisch. Den Kleinen macht dies mächtig Spaß. Was sie nicht wissen, ist das sie hier nicht nur schöne Blumen mitbrachten, sondern auch kleine Wunder der Natur. Für Kinder sieht eine Kamille einfach wie eine Blume aus, nicht wissend, dass sie zu den Heilkräutern zählt. Diese Pflanze vollbringt schon seit Jahrhunderten wahre Wunder an dem kranken Menschen und wäre aus der Naturheilkunde nicht mehr weg zu denken.

Vieles aus der Natur kann sehr erfolgreich wirken. Es lohnt sich sehr, sich ein Wissen in diese Richtung anzueignen. Sich auf eine natürliche Weise gesund zu erhalten oder auch einen Heilprozess zu erfahren, kann auch für die Kinder eine sehr wichtige Entscheidung sein. Oft schon von klein auf wegen chronischen Erkrankungen mit Medikamenten konfrontiert, vermag vielleicht ein Stück Natur (natürlich in Absprache mit dem Arzt) zu heilen. Früher wurden diese Kräuter oft in der freien Natur gesammelt, aber auch Apotheken führten damals wie heute schon fertig verwendbare Kräuter in gemahlener oder getrockneter Form.




  Kneipp und die Phytotherapie

Nicht nur die Römer wussten um deren Wirkung, sondern auch Sebastian Kneipp war von der Wirkung der Heilkräuter überzeugt. Für ihn ein Geschenk der Natur, da sich auch jeder Arme diese Medizin leisten konnte. Welche Pflanze für welche Erkrankung eingesetzt werden kann war ein Wissen, welches dem einfachen Menschen vermittelt werden sollte. Viele bis dahin nicht wirklich zu behandelnden Erkrankungen, konnten nun endlich erfolgreich behandelt werden. Für Sebastian Kneipp war dies ein großes Anliegen, da sein Herz sehr für die arme Bevölkerung schlug. Ständig wollte er ihre Lebensumstände verbessern und setzte sich auch mit allen Mitteln dafür ein. Doch auch der Adel war von seinen Gedanken und Methoden begeistert. In Scharen kamen sie nach Wörishofen, um den Schaden durch ihre teilweise sehr exzessive Lebensweise beheben zu können. Sebastian Kneipp wusste für jeden Patienten die richtigen Anwendungen heraus zu finden. Bis heute konnten seine Lehren erfolgreich angewendet werden und der Trend ist weiterhin steigend. Immer mehr Menschen wollen sich mit der Natur behelfen, um gesund zu bleiben oder es zu werden. Unschöne Nebenwirkungen wollen definitiv nicht mehr akzeptiert werden, weil diese auch im Alltag sehr einschränken können.




  Was ist Phytotherapie?

Phytotherapie ist ein griechisches Wort. Es setzt sich aus phyton=Pflanze und therapeia=Pflege zusammen. Bestimmte Pflanzen und Pflanzenteile sollen vorbeugend und heilend auf den Menschen wirken. In der TCM und der Ayurvedischen Medizin findet man diese Therapien in Sonderformen wieder. Die Phytotherapie ist eine Therapierichtung, welche Erfahrungswerte bezüglich der Wirksamkeit einzelner Pflanzen mit einbezieht. Eine hohe Dosierung hat auch die entsprechend höhere Wirkung vorzuweisen.

Kneipp behandelte die Kranken mit Tee, Tinkturen, Pulver welches über Speisen gestreut wurde und Öle zur innerlichen und äußerlichen Anwendung. Heute wird in dieser Therapie viel auch mit Cremes behandelt. Genaue Beschreibung findet man in seinem Buch „Meine Wasserkur“. Beschäftigt man sich nur einmal mit der Kamille, wird man sehr überrascht sein welch viele Anwendungsmöglichkeiten hier bestehen. In seinem Buch „Hausapotheke“ wird die genaue Herstellung von heilsamen Präparaten ins Detail beschrieben. Steckbriefe der Heilpflanzen liefern fundiertes Wissen weiter, welches zur Eigenbehandlung von Nöten ist.




  Sich selbst behandeln

Die Verträglichkeit der Arzneipflanzen ist sehr gut, da sie über eine sanfte Wirkungsweise verfügen. Jedoch muss hier auch auf die richtige Anwendung und Dosierung geachtet werden, sonst können sich auch bei dieser Therapie ungewollte Nebenwirkungen einstellen. Möchte man selbst in der Natur Heilkräuter sammeln, muss auch an unliebsame Bewohner auf der Pflanze gedacht werden. Besonders der Fuchsbandwurm ist für den Menschen sehr gefährlich. Manche Pflanzen stehen auch unter Schutz und dürfen keinesfalls gesammelt werden. Auf Nummer sicher geht man, wenn die Heilkräuter käuflich erworben werden. Biologisch angebaut, garantieren sie keine Bedenklichkeiten haben zu müssen. Preislich auch für Jeden erschwinglich. Auch im eigenen Garten kann eine schöne Ecke der Bepflanzung von Heilkräutern zur Verfügung gestellt werden. Auch in Kübel auf dem Balkon lässt sich so manches Pflänzchen ziehen.

Vor einer Selbstbehandlung sollte aber immer zuerst mit einem Arzt Rücksprache gehalten werden. Besonders wenn der Verdacht einer schweren oder noch unbekannten Erkrankung besteht. Der Mediziner kann genaue Angaben zu den passenden Therapiepflanzen, Dosierung und Anwendungsdauer erteilen. Bei manchen Pflanzen muss auch genau abgeklärt werden, ob sie sich mit der Einnahme von bestimmten Medikamenten keine Probleme ergeben. Johanniskraut ist z.B. ein Heilkraut, welches sich nicht mit allen verschreibungspflichtigen Medikamenten verträgt.




  Die Therapievorteile

An erster Stelle steht hier natürlich die gute Verträglichkeit. Sanft und auf milde Weise wird hier Vorsorge für die eigene Gesundheit getroffen. Mit der Kraft der Heilkräuter können Erkrankungen sehr wirksam geheilt werden oder zumindest eine Linderung verschaffen.

Im Gegensatz zu anderen Medikamenten, muss hier sehr selten bei richtiger Dosierung mit Nebenwirkungen gerechnet werden. Der Heilprozess dauert wohl länger, aber es findet kein körperliches Unwohlsein statt. Langsam kann die Wirkung der Phytotherapie einsetzen.

Schnell wird in der Medizin Antibiotika verschrieben. Zu schnell, wie viele Patienten meinen. Schon Babies erhalten dieses Medikament und im Laufe der Jahre können sich Resistenzen bilden. Das heißt, die Bakterien sind immun gegen die Wirkstoffe des Antibiotika. Daher wirklich nicht leichtsinnig bei den kleinsten Erkrankungen einnehmen. Manch Pflanze der Heilkunde, verfügt ebenfalls über antibiotische Wirkung.

Ein weiterer Pluspunkt dieser Behandlungsmethode sind die Kosten. Wer kennt das nicht? Auf einem Rezept stehen verschiedene Medikamente. In der Apotheke bekommt man so schon manchmal fast einen Schock, wenn man den selbst zu zahlenden Betrag hört. Heilkräuter sind preislich erschwinglich und können zum Teil sogar im Garten oder auf dem Balkon selbst gezogen werden.

Nach schweren Krankheitsverläufen, nach Krebs und auch Erschöpfungszuständen, kann mit Heilkräutern ein positiver Einfluss genommen werden. Sie können unterstützend zur Heilung beitragen ohne zusätzlich den Organismus zu belasten.




  Eine Tasse Tee?

Einen nicht unerheblichen Teil nehmen die Tees in der Phytotherapie ein. Heilpflanzen in getrockneter Form, werden hier als Tee zubereitet. Die heilende Wirkung kann jedoch oft erst nach einigen Wochen einsetzen, da sie ja sanft und langsam auf den gesamten Organismus wirken. Bei der Zubereitung von losen Kräutern, wird ein gehäufter Teelöffel Heilkräuter empfohlen. Heilkräutertee kann auch als fertige Teebeutel in Apotheken und Reformhäuser gekauft werden. Dies ist die praktische, aber teurere Variante. Getrunken werden kann kalt oder warm, so wie man es am liebsten hat.




  Die pflegende Kosmetik

Nicht nur in der modernen Medizin wird auf die Kraft der Heilkräuter gebaut. Auch die Kosmetik-Industrie erkannte wieder den Nutzen der Natur. Ohne belastende Chemie kann der Haut etwas Gutes getan werden. Nicht immer ist die Chemie nötig, wenn man sich pflegen möchte. Straffende und zugleich heilende Wirkungen dürfen von der Haut bei der Pflege mit Cremes aus der Natur erwartet werden. Kosmetikfirmen haben sich sogar ganz auf Kräuter eingestellt. Sogar eine spezielle Kräuterschälkur vermag einem alternden Gesicht neue Frische und Straffheit bringen. Hier kann auch auf die quälenden Tierversuche verzichtet werden. Für jeden Tierfreund eine große Beruhigung. Preislich auch erschwinglich, was bei so manch anderen Kosmetika nicht selbstverständlich ist. Auch da spiegelt sich Sebastian Kneipp sehr wieder. Ebenfalls hier gilt es, Reich und Arm das Bestmögliche zu bescheren.




  Doch nicht allein

Wie bei allen Therapien nach Kneipp bringt die Summe aller Dinge den richtigen und optimalen Erfolg. Viele Krankheiten entstehen durch falsche Ernährung, Bewegungsmangel oder besonders großer psychischer Belastung. Die Phytotherapie alleine würde zur Genesung oder dem Erhalt der Gesundheit nicht ausreichen. Daher muss auch die Bewegungstherapie, Ordnungstherapie, Ernährungstherapie und Wassertherapie einen Teil im Leben einnehmen. Das Zusammenspiel aller einzelner Elemente wird vorausgesetzt.




  Wissenswertes

In jedem unten aufgeführten Link wird Ihnen Interessantes rund um die Welt der Heilkräuter und anderen Pflanzenextrakten erzählt. Neues und Wissenswertes findet man hier in einem besonderen Umfang vor.

Hinweis: Arnika, die Arzneipflanze
Hinweis: Die Heilpflanze Aloe
Hinweis: Edelweiss, die alpine Superpflanze
Hinweis: Die Nachtkerze, eine fast vergessene Heilpflanze
Hinweis: Die echte Kamille, eine alte Arzneipflanze



  Zu beachten

Säuglingen und kleinen Kindern darf nur in vorheriger Absprache mit einem Arzt ätherische Öle verabreicht werden. Auf keinen Fall darf direkt in die Nase oder den Mund Öle aufgetragen werden. Atemstörungen und Atemstillstand könnten sonst die Reaktion sein.



Naturheilverfahren nach Kneipp:

Hinweis: Wasserdoktor Kneipp
Hinweis: Naturheilverfahren nach Kneipp
                Hinweis: Ordnungstherapie
                Hinweis: Ernährungstherapie
                Hinweis: Bewegungstherapie
                Hinweis: Phytotherapie
                Hinweis: Hydrotherapie
Hinweis: Kneippkur und Kneippkurorte












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