Das rechte Bein und der linke Arm schwingen gemeinsam nach vorn und danach umgekehrt. Der Oberkörper ist immer
leicht nach vorne gebeugt und die Schritte sind ein wenig länger als beim Walking ohne Stöcke.
Beim nach hinten Pendeln der Arme kann dank der Griffschlaufen der Griff gelockert oder gelöst werden. Nach dem
Vorpendeln der Arme wird der Griff fest von der Hand umschlossen, etwas vor der Hüfte in den Boden gestemmt und
etwa auf Hüfthöhe kräftig nach hinten abgestoßen. Die Füße setzen mit der Ferse auf und rollen ab, bis man sich mit
dem Zeh nach vorn abdrückt. Die Schultern sollten entspannt sein, Oberkörper und Hüfte schwingen im Rhythmus.
Die Stocklänge sollte ca. 65% der Körpergröße betragen; mit längeren Stöcken erhöht sich die
Schrittweite und damit die Geschwindigkeit sowie die Belastungsanforderung.
Bergauf sind die Schritte langsamer als in der Ebene, der Oberkörper sollte weiter nach vorn gebeugt
sein. Ein kräftiger Stockeinsatz trägt dazu bei, die Schrittlänge nur wenig zu verkürzen. Der Blick nach vorn
garantiert, dass der Rücken gerade bleibt. Nordic Walking ist an Steigungen ein anstrengendes Training; auf die
Belastung muss geachtet werden.
Bergab werden beide Stöcke gleichzeitig vor den Körper gesetzt; sie fangen einen Großteil der
Belastung ab. Mit kleinen Schritten und gebeugten Knien wird abwärts gegangen. Das Schritttempo verringert sich.
Der Körper sollte zentriert über den Knien gehalten werden.
Wichtig sind das Auf- und Abwärmen, welches nach einem lockeren Laufen mit dynamischen Dehnungsübungen kombiniert
werden sollte. Sorgfältige Dehnungen am Ende eines Trainingsprogramms gehören zu den wichtigsten
Regenerationsmaßnahmen. Es stellt ein wichtiges Beweglichkeitstraining dar und wirkt der durch das Training
verursachten Verkürzung der Muskulatur entgegen.
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