Das Saunieren soll in der Infrarotsauna oder im Sanarium überwiegend medizinischen Zwecken dienen und wird somit zur Behandlung von Herz-Kreislaufbeschwerden, Stoffwechselstörungen, Muskulaturverspannungen, chronischen Schmerzen, Durchblutungsstörungen und asthmatischen, rheumatischen sowie nervösen Erkrankungen eingesetzt.
Aber nicht nur der Besuch eines Sanariums kann Linderung bei Beschwerden schaffen. Auch die finnische Sauna sowie alle anderen Saunaarten bzw. Dampfbäder haben nachweislich eine positive Wirkung auf das vegetative Nervensystem, das Immunsystem, die Haut und das subjektive Wohlbefinden. Somit führt regelmäßiges Saunieren zur Abhärtung und erhöht somit den Schutz vor Erkältungskrankheiten. Vor allem der mehrmalige Wechsel vom Erhitzen des Körpers und der anschließenden sofortigen Abkühlung durch ein kaltes Bad bzw. eine Dusche entspannt vordergründig die Muskeln. Darüber hinaus wird der Kreislauf angeregt, der Blutdruck gesenkt, die Atmung beschleunigt, das Immunsystem gestärkt und der Stoffwechsel angekurbelt.
Ein Saunabad unterstützt jedoch auch die Pflege der Haut und kann die Hautalterung verlangsamen. Durch das Schwitzen weiten sich die Blutgefäße und die Durchblutung steigt. Das Abkühlen führt dann wiederum dazu, dass die Blutgefäße sich verengen. Diese wiederholte Abfolge ist somit gut für die Durchblutung und Straffheit der Haut.
Für den diese Gründe jedoch nicht ausreichend erscheinen, soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, das jede/r Saunabesucher/in im Anschluss über ein absolutes Wohlgefühl berichtet. Man fühlt sich nach dem Saunieren ruhig, entspannt und gereinigt.

Doch trotz dieser vorteiligen Wirkungen der Sauna sollten Personen, die zum Beispiel unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krampfadern, Thrombosen, Entzündungen und Infektionskrankheiten leiden, von einem Saunabesuch ablassen – zumindest, bis die Erkrankung(en) vorbei und genesen sind. Vor allem ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke sollten vor dem ersten Saunabesuch unbedingt einen Arzt aufsuchen und sich beraten lassen.
Wer bisher noch nicht eine Sauna aufgesucht hat, sollte sich im Familien-, Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis einmal aufmerksam umhören. Vielleicht gehen nicht so viele Menschen regelmäßig in die Sauna, wie sie es gerne täten (aus welchen Gründen auch immer). Aber der eine oder die andere ist sicher dabei, der/die einen Saunagang ab und zu in den Alltag oder nach dem Sport integriert oder sogar in Verbindung mit einem Wellnesstag verbindet.
Durch persönliche Erzählungen und Eindrücke können die subjektiven Empfindungen am besten beschrieben werden. Erfahrene Saunagänger können auch gleich praktische Tipps und Empfehlungen aussprechen.
Bemerkung: Bevor Sie das erste Mal in eine Sauna gehen, fragen Sie Ihren Arzt!
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