Das warme Wasser sollte 35 bis 38 °C und das kalte 15 bis 20 °C haben.
Beim ersten Fußbad sollte man mild beginnen und erst bei weiteren Bädern die Temperaturspanne vergrößern.
Die Stärke des Reizes ergibt sich aus der Temperaturdifferenz.
Zuerst mit beiden Beinen für etwa 5 Minuten in das warme Wasser.
Dann die Füße etwa 10 Sekunden ins kalte Wasser tauchen.
Anfangs sollte man 2-mal wechseln und dann steigern bis maximal 4-mal.
Abschließen muss man immer mit dem kalten Wasser.
Das Wasser abstreifen, warme Strümpfe anziehen und sich leicht bewegen bis die Füße
vollständig erwärmt sind.
Vielversprechend ist das Wechselfußbad bei
chronisch kalten Füßen, niedrigem Blutdruck, beginnender arterieller Durchblutungsstörung,
Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Eine hohe Infektanfälligkeit kann günstig
beeinflusst werden.
Das Wechselfußbad ist ein kräftiges Gefäßtraining für die Beinarterien.
Es ist wärmeregulierend, abhärtend und kreislaufstabilsierend.
Die Schleimhaut im Nasen-Rachen-Raum wird besser durchblutet.
Nicht geeignet ist das Wechselfußbad bei
arteriellen Durchblutungsstörungen der Beine, Krampfadern oder Venenbeschwerden.
Fragen Sie Ihren Hausarzt!
Kalte Füße sind gefährlich! Denn der ganze Körper kühlt aus und Schnupfen und Husten
lassen nicht lange auf sich warten.
Mit einem ansteigenden Fußbad lässt sich das verhindern.
Man beginnt mit 33 Grad warmen Wasser und gibt langsam heißes Wasser dazu.
Nach etwa 20 Minuten sollte eine Temperatur von 39 bis maximal 42°C erreicht sein.
Danach Füße abtrocknen, warme Socken anziehen und 30 Minuten ruhen.
Durch die zunehmende Wärmeeinwirkung während des ansteigenden Fußbades werden die Gefäße in den Beinen
erweitert, der Blutstrom vergrößert und die Schleimhäute im Mund-Rachen-Raum entlastet.
Man bekommt besser Luft.
Ein ansteigendes Fußbad gegen Erkältung kann man mit einem heißen Lindenblütentee ergänzen.
Dann haben Erkältungsviren keine Chance.
Außer bei den ersten Anzeichen bei einer beginnenden Erkältung, wie
Frösteln, Unwohlsein und Niesen kann ein ansteigendes Fußbad
auch bei akuten und chronischen Harnwegsinfekten mit Harndrang,
chronisch kalten Füßen, und bei leicht erhötem Blutdruck sinnvoll sein.
Das ansteigende Fußbad ist nicht geeignet bei
Krampfadern, Venenentzündungen und Venenthrombosen, schweren arteriellen Durchblutungsstörungen,
und bei Herzerkrankungen.
Und nochmals der Hinweis: Wie bei allen Kneipp-Anwendungen gilt auch hier,
fragen Sie unbedingt Ihren Hausarzt,
lassen Sie sich beraten.
Viel Spaß beim Fußbad!